Zurück zur Startseite

Unser Ansprechpartner:

Carsten Friederichs

Tel. 04104 - 90 22 85

 email

Homepage der LAG 50 PLUS

 Landesarbeitsgemeinschaft 50 PLUS

 PDF Gute Arbeit, gute Löhne, gute Rente.

Hintergründe und Positionen zur Rentenpolitik  

 

 PDF 10 Punkte für eine solidarische und sichere Rente

Die rentenpolitischen Vorschläge der Partei DIE LINKE – Begründungen und Erläuterungen  

Präsentation:

Die Rentenkampagne der LINKEN Motive, Ziele, Inhalte - Überarbeitete Fassung (Stand:
22. Oktober 2008)

RENTENKAMPAGNE

 

 

Liebe Mitbürger im Kreis Herzogtum Lauenburg und Umgebung!

Liebe Mitbürger im Kreis Herzogtum Lauenburg und Umgebung! DGB schlägt Alarm: Renten reichen nicht zum Leben…auch im Lauenburgischen. DGB-Chef Uwe Polkaehn sieht dringenden Handlungsbedarf "eine bisher nie gekannte Altersarmut droht, wenn nicht schleunigst gegengesteuert wird…." (Lübecker Nachrichten, 19.09.2008)

Das Rentenniveau wird in den nächsten Jahren rapide sinken. Rentenerhöhungen werden durch "Dämpfungsfaktoren" weg gerechnet. Und wenn doch noch einmal (weil ja Wahljahr ist) eine Erhöhung gewährt wird, entsteht ein "Nachholbedarf", der dann später von den möglichen Erhöhungen wieder abgezogen wird. Das hat negative Folgen schon für diejenigen, die heute Rentner sind. Für diejenigen, die dann später Rentenempfänger werden, hat es die drastischen Folgen, die der Kollege Polkaehn beschreibt.

"Abgesichert" werden nur die Profite der Versicherungen und Finanzjongleure. Und inzwischen wissen wir auch, daß wir uralt werden müssen, wenn wir das Geld, das wir in die private "Riesterrente" einzahlen, wenigstens netto wieder herausbekommen wollen.

Ist es denn wirklich so, daß die gesetzliche, paritätisch finanzierte, solidarische Rente nicht mehr finanzierbar ist? Geht es uns besser und werden mehr Arbeitsplätze geschaffen, wenn wir sie einschränken, oder auf sie verzichten? Wir sagen NEIN!

Und das ist nicht nur die Meinung einiger "Wünsch-Dir Was"- Politiker von der Partei DIE LINKE !

Im Jahre 2006 entstand eine breite Bewegung für die Wiedereinführung und Erweiterung der solidarisch und paritätisch finanzierten gesetzlichen Rentenversicherung:
Der Deutsche Gewerkschaftbund (DGB) schloß ein Bündnis mit dem "Sozialverband Deutschland" (SoVD) und der "Volkssolidarität" für ein gemeinsames Programm der Überführung der GRV (gesetzliche Rentenversicherung) in eine solidarische "Erwerbstätigenversicherung". "Erwerbstätigenversicherung" meint, daß alle, die abhängig beschäftigt sind , alle , die als Selbstständige arbeiten und alle Beamten in der gleichen Versicherung sind. Die 3 Organisationen vertreten zusammen über 7,2 Millionen Mitglieder.

Das Bündnis wurde noch erweitert: Weitere Verbände gründeten mit dem DGB zusammen das "Netzwerk für eine gerechte Rente". Diesem Bündnis gehören an: Der DGB, der Paritätische Gesamtverband , der Sozialverband VDK, der Sozialverband Deutschland, die Katholische Arbeitnehmer- Bewegung Deutschlands, der Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen, der Deutsche Frauenrat, der Seniorenverband-Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen, der Jahresringe Gesamtverband und die Volkssolidarität.

Der DGB und die IG Metall haben bundesweite Aktionen gegen die Rente ab 67 und für eine gesetzliche Erwerbstätigenversicherung im Jahr 2009 angekündigt.

Die Partei DIE LINKE ist ein aktiver Teil der Bewegung. Unsere Bundestagsfraktion brachte im Jahre 2007 die Erwerbstätigenversicherung als Antrag in den Bundestag ein. Er wurde abgelehnt.

Wir lassen uns aber nicht entmutigen! Die Partei DIE LINKE kämpft nach wie vor für dieses Ziel. Auch wir, Die Linke Kreis Herzogtum Lauenburg, starten unsere Rentenkampagne!

Zum Auftakt werden wir den Film des Saarländischen Fernsehens zeigen:

Rentenangst - der Kampf um die Alterssicherung (Termin und Ort werden demnächst bekanntgemacht)

Dieser Film zeigt auf, wie die Versicherungslobbyisten und die Professoren der von der Finanzwirtschaft finanzierten, "unabhängigen" wissenschaftlichen Institute die Regierungen, die Parlamentarier, Presse, Rundfunk und Fernsehen auf die immer und immer wiederholte Rentenlüge eingeschworen haben, so daß sie dann allgemein als "Wahrheit" verkauft werden konnte.

Er zeugt auch davon, daß die Forderungen der Partei Die Linke und all der anderen Organisationen eben nicht einer "Wünsch-Dir- Was-Politik" entspringen, sondern auch von so unverdächtigen Zeitzeugen wie Norbert Blüm (ehemaliger CDU- Arbeitsminister) und Albrecht Müller (Ökonom und ehemals hoher SPD- Funktionär, und durchaus kein "Linker") vertreten werden. Klar wird auch, daß ein gerechtes und sicheres gesetzliches Rentensystem zu finanzieren ist, wenn ein Kurswechsel in der Wirtschafts- und Sozialpolitik stattfindet!

Keine Umverteilung von unten nach oben mehr! Wir brauchen Mindestlöhne und Lohnerhöhungen mit einem gerechten Anteil am Produktivitätsfortschritt, die die Inflation berücksichtigen. Wir brauchen eine wirkungsvolle Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, Arbeitszeitverkürzungen, statt Verlängerungen. Diese Maßnahmen verbessern die Lage der arbeitenden Menschen und erhöhen die Massenkaufkraft. Und die kann das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Denn höhere Gewinne werden nur dann zu mehr Arbeitsplätzen führen, wenn ihnen auch eine entsprechend gewachsene Kaufkraft gegenübersteht. Höhere Löhne und niedrige Arbeitslosigkeit bringen mehr Geld in die Rentenkasse, und wenn dann auch noch die Steuermilliarden, die heute in die Subventionierung der höchst bedenklichen "Riesterrente" fließen, in die Kasse der gesetzlichen Rente gezahlt werden, dann ist diese Rente auch zu finanzieren!

Also doch ein "Wünsch-Dir-Was"-Katalog? Nur dann, wenn wir nicht alle solidarisch zusammenstehen, wenn wir nicht genügend Druck auf Regierung und Parlament ausüben und uns beirren lassen von den immer gleichen falschen Behauptungen!